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Auf dieser Seite erscheint in unregelmäßigen Abständen mein allgemeiner Blog, hauptsächlich - aber nicht ausschließlich - zu politischen und rechtlichen Themen. Wenn Sie mir zustimmen aber auch wenn Sie anderer Meinung sind, freue ich mich über Ihre Rückmeldung, über "Lob" und Kritik am besten via Twitter.

Nach einer längeren Pause, darf ich mich auch hier wieder zu Wort melden und an diesen Blog anschließen. Über ein Jahr ist vergangen und die Welt ist um kein Stück besser geworden. Die Europäische Union fällt von einer Krise in die Nächste. In Österreich steigt die Unzufriedenheit der Menschen in den unterschiedlichen weltanschaulichen Lagern und ja, der Egoismus wird von Tag zu Tag größer. Doch im Grunde fehlt uns die Ideologie, die den Menschen die Menschlichkeit und den Glauben wieder gibt.

Verfolgt man die Medien, könnte man meinen, dass im Frühling nun alles neu wird. Die österreichische Bundesregierung präsentierte eine Steuerreform, die uns allen mehr Geld am Konto beschert. Griechenland ist bereit Reformvorschläge zu präsentieren um möglicherweise die Forderungen der Geldgeberstaaten und der Troika, pardon die gibt’s ja jetzt nicht mehr, also der Institutionen oder so, zu erfüllen. Die Heta wird kein weiteres Steuergeld mehr erhalten. Also alles neu, alles gut. Betrachtet man diese Steuerreform aber im Detail, kann man nicht erkennen, dass irgendetwas wirklich neu wird.

noussommescharlie... und man könnte ergänzen, auch kein Prophet, darf sich einer kritischen, satirischen und karikaturistischen Betrachtung entziehen können. Das ist der Kern der Meinungs- und Pressefreiheit. Zugegeben, auch ich halte oft bösartige Kommentare, die nicht meiner Meinung entsprechen oder die mich oder meine Ansichten kritisieren für verletzend, für schlecht oder gar für Chuzpe. Doch was wären wir, wenn wir darauf nicht mit der Kraft der Argumente antworteten sondern uns der Waffenarsenale bedienten.

DachsteinblickLiest man Kommentare – insbesondere in österreichischen – Online-Medien, Tageszeitungen, Foren und Magazinen, dann kommen dort kaum mehr sachliche Argumente vor. Die meisten Kommentatorinnen und Kommentatoren lassen nur mehr unspezifische oder spezifische Wut und Aggression in undifferenzierter und unsachlicher Form ab und das oftmals ohne ihre Argumente zu fundieren oder zu begründen. Selten werden sachliche Argumente ausgetauscht und hintergründige Diskussionen geführt. Das muss nicht sein, denn so wie intellektuelle Arbeit Zeit braucht, so braucht auch ein Posting eine Denkpause.

SonntagsoeffnungDie #NEOS wollen – wieder einmal – die Sonntagsöffnung diskutieren und argumentieren das mit dem Vorwand „die Grätzel zu beleben“. Dabei sollen aber nur die kleinen Betriebe aufsperren können. Das zeigt, dass auch sie nur mit Wasser kochen, die Schlagzeile wichtig ist und die wirklich wichtigen Ideen auch bei ihnen keine Rolle spielen.

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